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Zeit zum Wechseln - Die richtigen Räder

Zeit zum Wechseln – Die richtigen Räder

Die Faustregel besagt: Von „O bis O“, also von Oktober bis Ostern können Sie mit Winterreifen fahren. Ein Blick auf die Sommerräder verrät Ihnen, dass es Zeit ist sie zu wechseln. Die gelagerte Bereifung für die Wintermonate sieht abgenutzt aus – vielleicht ist es an der Zeit einen neuen Satz zu erwerben? Wir beschreiben Ihnen heute, auf was Sie beim Reifen-Kauf achten müssen und wie Sie damit auch noch bares Geld sparen können.

Die Profiltiefe

Zuerst steht die Prüfung der Profiltiefe an, um festzustellen, ob ein Neukauf überhaupt notwendig ist. Das Hauptprofil muss mindestens 1,6 Millimeter aufweisen, so ist es in der Straßenverkehr Zulassungs-Ordnung vorgeschrieben. Bei diesem geringen Mindestwert, ist aber nur noch wenig Sicherheit gewährleistet. Falls Sie auf Reifen fahren, die darunter liegen – also abgefahren sind, droht Ihnen ein Bußgeld von bis zu 90 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Spindler Tipp: Achten Sie auf ein Mindestprofil von drei Millimetern bei Sommerreifen, bei Winter- oder Ganzjahresreifen sollten mindestens vier Millimeter vorhanden sein. Das ist wichtig, dass die Sicherheit bei allen Witterungsbedingungen gegeben ist. 

 Winter- und Sommerräder | Profil
Die Winterreifen (links im Bild) sind klar erkennbar an den Lamellen auf der gesamten Fläche. Das sind dünne, meist zickzackförmige Einschnitte. Sie sorgen für den optimalen Gripp bei winterlichen Witterungsverhältnissen. Sommerreifen (rechts im Bild) sind im Vergleich eher flach und für höhere Temperaturen ausgelegt. Der Unterschied liegt hier in den Profileinschnitten, welche viel gröber sind als bei den Winterreifen. Dadurch sind sie außerdem nicht wintergeeignet.

Welche Reifen benötige ich für mein Auto?

Falls Sie zu dem Entschluss gekommen sind, sich neue Räder zuzulegen, ist nun die Größe der Reifen wichtig. Welche Reifengrößen für Ihr eigenes Fahrzeug freigegeben sind, begründet sich in den Angaben in den Zeilen 15.1 und 15.2 der "Zulassungsbescheinigung Teil 1".

Alternative Reifengrößen

Im sogenannten CoC-Dokument ("Certification of Conformity") unter den Ziffern "32. Bereifung der Räder" und/oder "50. Bemerkungen" stehen weitere mögliche Reifengrößen. Direkt auf der Seitenwand des vorherigen Reifens steht außerdem die Reifenbezeichnung. Eine Zusammenstellung aus Zahlen und Buchstaben deutet auf die Reifen-Angaben hin. Daraus können Sie die passende Reifengröße ablesen.

Beispiel Reifencode 185/60 R16

185: Reifenbreite in Millimeter 
55: Verhältnis der Reifenbreite zur Seitenwandhöhe in Prozent / Nenn-Querschnittsverhältnis
R: Bezeichnung Reifenbauart / „R“ Radiale Bauart
16: Durchmesser der Reifen in Zoll / Felgen-Nenndurchmesser

Beachten Sie ebenfalls unbedingt den Reifen-Geschwindigkeitsindex. Diese Information ist an der Außenseite des Reifens angebracht und gibt nicht nur Auskunft über die Höchstgeschwindigkeit, sondern auch über Eigenschaften wie Kurvenstabilität, Verschleiß, Fahrkomfort und Traktion.

Tabelle Geschwindigkeitsindex

Geschwindigkeitsindex max. km/h
M 130 km/h

140 km/h
P 150 km/h
Q 160 km/h
R 170 km/h
S 180 km/h
T 190 km/h
U 200 km/h
H 210 km/h
V 240 km/h
W 270 km/h
Y 300 km/h
ZR über 240 km/h

  

 Die EU-Reifenkennzeichnung 

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Alle Reifen müssen seit 2012 mit einem einheitlichen Reifen-Label gekennzeichnet sein. Dieses Label soll die Kaufentscheidung für den Konsumenten leichter machen, sowie zusätzlich Informationen über die Sicherheit des Produktes liefern und muss sichtbar auf dem entsprechenden Reifen vom Händler angebracht sein. Die Bezeichnung umfasst drei wesentliche Punkte:

              • Kraftstoffeffizienz / Rollwiderstand
              • Nasshaftung / Nassbremseigenschaft
              • Externes Rollgeräusch / Außenfahrgeräusch

 

 

Kraftstoffeffizienz  / Rollwiderstand

Nun kommen wir zu dem Punkt, bei dem Sie bares Geld sparen können. Links auf dem Label befindet sich eine Einstufung (Von A bis G) des Rollwiderstandes. A bedeutet hierbei die maximale Kraftstoffeffizienz und G somit die geringste. Bei einem normalen PKW wird die durchschnittliche Kraftstoff-Ersparnis bei einem Reifen der Klasse  A, im Vergleich mit einem Reifen der Klasse G, auf ca. 7,5% geschätzt – das entspricht ungefähr einen halben Liter Kraftstoff auf 100 km. Selbstverständlich kann der Anschaffungspreis höher sein, was sich aber durch die Verbrauchs-Ersparnis im Laufe der Zeit regulieren wird. Vermeiden Sie für Kosteneinsparungen außerdem plötzliches Beschleunigen oder ruckartiges Bremsen und lenken Sie sanft.

 

Nasshaftung / Nassbremseigenschaft als Sicherheitsaspekt

Der sogenannte Nassgriff, also die Haftung der Reifen auf nasser Fahrbahn mit Vollbremsung (rechts auf dem genannten Label) wird mit 5 Buchstaben (A, B, C, E, F) abgestuft. Diese Buchstaben erklären die Bremswegunterschiede und können beispielsweise zwischen Klasse A und F bei bis zu 30% liegen.

 

Externes Rollgeräusch / Außenfahrgeräusch

Unter der Nasshaftung und dem Rollwiderstand, können Sie den Wert des externen Rollgeräusches und somit das dritte Symbol, erkennen. Dieser untere Teil des Etiketts zeigt die Lärmentwicklung des Reifens beim Fahren auf. Das entsprechende Symbol wird neben dem gemessenen Dezibel-Wert, mit einem Rad und einem Lautsprecher mit Viertelringen, dargestellt. Je mehr Viertelringe ausgefüllt sind, desto stärker ist das Lärmniveau des Reifens.

Spindler Tipp: Falls die Entscheidung, aufgrund von identischen Klassifizierungen schwer fällt, sollte das Außenfahrgeräusch die Kaufentscheidung erleichtern. Wählen Sie den leiseren Reifen. Aber Achtung: Ein niedriges Außengeräusch kann nicht immer gleichgesetzt werden mit niedrigem Innengeräusch.


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Alternativ können Sie uns bei allen Fragen selbstverständlich auch kontaktieren, wir beraten Sie gerne.
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